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INFO

Streichquartett der Staatskapelle Berlin

Geboren aus einer großen orchestralen Tradition, begann der Gedanke an das Streichquartett der Staatskapelle Berlin vor circa zehn Jahren Gestalt anzunehmen, nachdem seine Mitglieder zum ersten Mal innerhalb Daniel Barenboim's Kammermusikzyklus miteinander musizierten.
Seitdem sind die vier Stimmführer der Streicher der Staatskapelle Berlin – Wolfram Brandl und Krzysztof Specjal, Violine; Yulia Deyneka, Viola; und Claudius Popp, Cello – zu einem festen Ensemble zusammen gewachsen. Die Idee, ein Streichquartett zu bilden, welches nicht nur die Staatskapelle Berlin in der exklusiven Quartettwelt repräsentieren, sondern darüber hinaus einen festen Platz in der ehrwürdigen Streichquartett - Tradition Berlins' erobern würde, kam von Maestro Barenboim persönlich.
Das Ensemble profitiert von der jahrhundertealten Tradition von Tonqualität, stilistischer Vielfalt, Ausdruckskraft und kammermusikalischem Zusammenspiel, während es gleichzeitig die moderne Ästhetik und Klangkultur der Staatskapelle Berlin verkörpert.
Das Streichquartett der Staatskapelle Berlin beginnt in 2017 seinen ersten eigenen Zyklus im neuen Pierre Boulez Saal in Berlin. In seiner ersten Saison wird es alle Streichquartette Schuberts', sowie Quintette mit solch herausragenden Gastsolisten wie Daniel Barenboim und Sopranistin Christiane Karg präsentieren.

TERMINE

2017


1. April, 19:00
Wo: Boulez Saal Berlin
Was:
Franz Schubert
Streichquartett in C Moll D 703 "Quartettsatz"
Streichquartett D 18
Streichquartett in B - Dur D 112
Streichquartett in D Moll D 810 "Tod und das Mädchen"


Tickets


7. Juni, 19:30
Wo: Boulez Saal Berlin
Wer: w/ Christiane Karg
Was:
Franz Schubert
"
Mignon" arrangiert für Sopran und Quartett von Aribert Reimann
Arnold Schönberg
Streichquartett Nr. 2 fis - Moll op.10 mit Sopran
Ludwig van Beethoven
Septet Es - Dur op. 20

Tickets


3. Dezember, 11:00
Wo: Boulez Saal Berlin
Was:
Franz Schubert
Streichquartett c-moll D 703 'Quartettsatz'
Streichquartett C-Dur D 46

Streichquartett E-Dur D 353
Streichquartett a-moll D 804 'Rosamunde'

2018


7. Februar, 19:30
Wo: Boulez Saal Berlin
Was:
Franz Schubert
Streichquartett C-Dur D 32
Streichquartett D 18

Streichquartett B-Dur D 112
Streichquartett d-moll D 810 'Der Tod und das Mädchen'


5. März, 19:30
Wo: Boulez Saal Berlin
Was:
Franz Schubert
Streichquartett D-Dur D 94
Streichquartett B-Dur D 68

Streichquartett Es-Dur D 87
Streichquartett G-Dur D 887


13. Juni, 19:30
Wo: Boulez Saal Berlin
Wer: w/ Frans Helmerson
Was:
Franz Schubert
Streichquartett B-Dur D 36
Streichquartett D-Dur D 74

Streichquartett g-moll D 173
Streichquintett C-Dur D 956

MITGLIEDER

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Wolfram Brandl wurde 1975 in Würzburg geboren. Im Alter von acht Jahren erhielt er den ersten Geigenunterricht bei seinem Vater. Während der Schulzeit, er war inzwischen Schüler bei Prof. Max Speermann, gewann er mehrfach erste Preise bei »Jugend musiziert« auf Bundesebene und spielte als Konzertmeister beim Bundesjugendorchester.
Mit Unterstützung der Jürgen-Ponto-Stiftung ging er nach seinem Abitur 1994 nach Berlin, um an der Universität der Künste bei Prof. Uwe-Martin Haiberg zu studieren. 
Direkt nach dem Studium wurde Wolfram Brandl Mitglied der Berliner Philharmoniker. In diesem Orchester hat er in zehnjähriger Zugehörigkeit zur Gruppe der 1. Violinen entscheidende künstlerische Impulse erhalten. Neben der Orchestertätigkeit war er Mitglied des renommierten Scharoun Ensembles mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen Europas, wie der Wigmore Hall London, dem Konzerthaus in Wien, dem Concertgebouw Amsterdam und der Scala in Mailand auftrat. Durch die Begeisterung der Musiker für die zeitgenössische Musik ergaben sich Begegnungen mit Pierre Boulez, Christoph Penderecki, Heinz Holliger, Thomas Adés, Matthias Pintscher, Brett Dean und Jörg Widmann. Zahlreiche CD-Produktionen und Auszeichnungen wie der „International Classical Music Award 2012“ dokumentieren die besondere Qualität des Ensembles und des Violinisten Wolfram Brandl.

Im Jahr 2011 berief ihn die Staatskapelle Berlin auf die Position des 1. Konzertmeisters.

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Krzysztof Specjal ist seit 2014 Konzertmeister der 2. Violinen in der Staatskapelle Berlin. Außerdem gehört er dem 2016 gegründeten Streichquartett der Staatskapelle Berlin an. Als Mentor unterrichtet er in der hauseigenen Orchesterakademie.
Krzysztof Specjal wurde 1985 in Warschau in eine musikalische Familie geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er Geige zu spielen. Seine Schulzeit am Musikgymnasium in Warschau
beendete er 2005 mit Auszeichnung. Danach studierte er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Krzysztof Wegrzyn. Parallel wurde er in die renommierte Walter-
Stauffer-Musikakademie in Cremona bei Salvatore Accardo aufgenommen. 2007 gründete Krzysztof Specjal zusammen mit Studienkollegen ein Streichquartett, mit dem er in seinem Master
die Kammermusikklasse des Szymanowski Quartet besuchte. Von 2011 bis 2012 absolvierte er die Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin. Daran anschließend engagierte ihn die Staatskapelle Berlin 2013. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Wolfgang Marschner, Hatto Beyerle, Johannes Meissl, Shmuel Ashkenazy und Nam Yun Kim. Förderpreise des Polnischen Kulturministers, der Gundlach-Musikpreis und die Friedrich-Jürgen-Sellheim Stiftung förderten Krzysztof Specjals Ausbildung zum gefragten Violinisten.

Als Solist spielte Krzysztof Specjal mit mehreren polnischen Sinfonieorchestern, u.a. mit dem Sinfonia Varsovia, sowie internationalen, wie dem Sinfonietta de Paris und dem Vietnam National Symphony Orchestra in Hanoi. Außerdem tritt er als Solist und Kammermusiker bei Festivals, wie dem Trondheim Kammermusik-Festival, dem Zeist International Chamber Music Festival, dem Braunschweig Classix Festival und dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival auf. Regelmäßig wirkt er im West-Eastern Divan Orchestra mit.

Krzysztof Specjal gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, u.a. beim H. Wieniawski Wettbewerb in Lublin, beim Internationalen A. Jampolski Wettbewerb in Russland,
beim ESTA Wettbewerb in Dänemark und beim Internationalen Rundfunkwettbewerbs Concertino Praga.
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Yulia Deyneka ist eine vielseitige Kammermusikerin, Dozentin an der Barenboim-Said Akademie und Solo-Bratschistin der Staatskapelle Berlin. Auch solistisch ist sie immer wieder mit verschiedenen Orchestern zu erleben. Seit über 10 Jahren engagiert sie sich im West-Eastern Divan Orchester, dessen Bratschengruppe sie auch betreut.
Ab Herbst 2016 ist Yulia Deyneka festes Mitglied im Boulez Ensemble, das im neu erbauten Pierre-Boulez-Saal ansässig ist.

Yulia studierte zunächst bei Prof. Alexander Bobrovsky am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, ihr Diplom erwarb sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Felix Schwartz und absolvierte ihr Konzertexamen bei Wilfried Strehle an der UdK Berlin.

Die Kammermusik spielte für Yulia Deyneka schon seit frühen Jahren eine zentrale Rolle. Als Kammermusikpartnerin spielte sie u.a. mit Boris Brovtsyn, Guy Braunstein, Janine Jansen, Sergey Krylov, Vadim Repin, Denis Matsuev und Jörg Widmann. Sie ist ein gefragter Gast bei vielen internationalen Kammermusikfestivals. In der letzten Saison führte sie gemeinsam mit den Musikern der Berliner Philharmoniker den gesamten Brahms-Zyklus in der Berliner Philharmonie auf. Mit Daniel Barenboim verbindet sie eine langjährige musikalische Zusammenarbeit, mit ihm hat sie sowohl die wichtigsten Sonaten des Bratschenrepertoires als auch die großen Werke der Klavierkammermusik aufgeführt.

Die Ausbildung von jungen Musikern empfindet Yulia Deyneka als ihre künstlerische Verantwortung. Sie ist Dozentin an der Barenboim-Said Akademie ist Berlin und auch an der Staatskapelle Berlin betreut sie Absolventen der Orchesterakademie.

In der aktuellen Saison 2016-17 gibt Yulia Deyneka ein zweifaches Debüt als Solistin und Kammermusikerin an der Carnegie Hall New York und in der Pariser Philharmonie, mit dem Boulez Ensemble (Boulez: „Derive II“) und mit der Staatskapelle Berlin (Mozart’s Sinfonia Concertante) unter der Leitung von Daniel Barenboim. Sie spielt auch im Eröffnungsmonat (März 2017) des Pierre Boulez-Saales in zahlreichen Konzerten unter anderem mit Lisa Batiashvili, Michael Barenboim, Francois Leleux, Francois-Xavier Roth und Daniel Barenboim.
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Claudius Popp, 1982 in Weimar geboren, begann als Sohn einer Musikerfamilie im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel. Dank seiner außerordentlichen Begabung errang er nach frühen Erfolgen beim Wettbewerb »Jugend musiziert« bereits mit neun Jahren den 1. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb Liezen (Österreich).
1992, im Alter von zehn Jahren, wurde Claudius Popp als Jungstudent an der Hochschule für Musik Detmold aufgenommen. Anschließend studierte er am Mozarteum Salzburg, der Musikhochschule Lübeck und der Musikhochschule »Hanns Eisler« in Berlin bei Gotthard Popp, Karine Georgian, Heinrich Schiff und David Geringas, bei welchem er 2003 sein Diplom und 2007 sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Zusätzliche musikalische Impulse erhielt er von u. a. Yo-Yo Ma, Lynn Harrell, Harvey Shapiro und Daniel Barenboim.
Claudius Popp konzertierte auf internationalen Konzertpodien wie im Konzerthaus Berlin, wo er fünfzehnjährig sein gefeiertes Debüt mit dem Kammerorchester der Berliner Philharmoniker gab, in der Berliner und Kölner Philharmonie, im Rudolfinum Prag, in der Suntory Hall Tokyo, im Großen Saal des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau, im Konzerthaus Dortmund, der Tonhalle Düsseldorf und beim Musikforum Weimar. Auch bei renommierten Festivals, u. a. dem Rheingau Musik Festival, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik-Festival, dem Heidelberger Frühling und dem Musikfestival Cervo (Italien) ist Claudius Popp seit vielen Jahren regelmäßig zu Gast.
2006 gab er mit dem NDR Sinfonieorchester unter Dirigent Eiji Oue sein Debüt in der Hamburger Laeiszhalle, 2007 und 2014 spielte er unter der Leitung von Daniel Barenboim Strauss’ Don Quixote in Berlin, Granada, Tokyo, Madrid, Paris, Wien und Barcelona. Im Herbst 2007 begann die kammermusikalische Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim, welche seither zu zahlreichen Recitalen der Beiden führte.
2003 wurde Claudius Popp 21-jährig Solo-Cellist der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter Maestro Barenboim. Der junge Cellist ist Preisträger wichtiger Wettbewerbe, so u. a. beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau (2002), beim Osaka International Music Competition, beim Internationalen ARD-Wettbewerb (2001, Bärenreiter-Sonderpreis) und dem Internationalen Rundfunkwettbewerb »Concertino Praga«. 2003 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikrats ausgezeichnet. Claudius Popp ist Stipendiat der Oscar und Vera Ritter Stiftung, der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Zusätzlich zu seiner solistischen, kammermusikalischen und orchestralen Arbeit, unterrichtet Claudius Popp seit 2003 im Rahmen der Orchesterakademie der Staatsoper Berlin. Seit dem Wintersemester 2014 hält er zudem einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, sowie an der Barenboim-Said Akademie Berlin.
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BILDER

MEDIA

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Trailer for our Schubert cycle in the Pierre Boulez Hall Berlin
NY Radio 1
Johannes Brahms
Piano Quintet in F minor 2nd mov
w/ Daniel Barenboim

1/18/2017
The Green Room, NY
Live Broadcast from WQXR
NY Radio 2
Franz Schubert
'Quartettsatz' for String Quartet in C minor

1/18/2017
The Green Room, NY
Live Broadcast from WQXR

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